Zum WS 2018/19 startet das base.camp offiziell als neues Kreativlabor am Informatikum der Universität Hamburg. Das von ahoi.digital geförderte Lab hat seine Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Big Data, Artificial intelligence und SEcurity (BASE), als Kernkompetenzen für viele weitere Themen, die am Fachbereich bearbeitet werden.
Das base.camp ist offen für jegliche Form der studentischen Initiative mit Bezug zu den base.camp-Themen und gerne auch mit interdisziplinärem Bezug zu anderen Forschungsfeldern, Fachbereichen und Fakultäten der Universität Hamburg und darüber hinaus. Jeder ist mit seinen Ideen willkommen. Es können eigene wissenschaftliche Projekt durchgeführt und eigene Ideen prototypisch umgesetzt werden.
Gerne gesehen sind vor allem auch interdisziplinäre Probleme, die sich nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen, aber immer mit Informatikbezug lösen lassen.
Es muss zudem nicht immer ein klarer Nutzen hinter base.camp-Projekten stehen. Es geht um das „Learning-by-Doing“, um schnelle Zyklen der prototypischen Entwicklung und natürlich auch darum aus dem Scheitern zu Lernen und es im nächsten Zyklus besser zu machen.

Zusätzlich (nicht verpflichtend) können Studierende Credit Points im Rahmen von base.camp erhalten. Dazu wurde eigens ein neues base.camp-Modul im freien Wahlbereich für den Bachelor und Master eingeführt. Voraussetzung dafür ist jedoch die Unterstützung eines Hochschullehrers für das jeweilige Projekt zu haben.

Für die Projekte und Initiativen bietet das base.camp einen physikalischen Ort, der vorläufig in G-027 liegt, aber im nächsten Jahr durch repräsentativere Räumlichkeiten ersetzt werden soll. Zusätzlich bietet base.camp technische Unterstützung in Form von Hardware und leistungsstarker Server zur Durchführung von Experimenten und für prototypische Umsetzungen an.

Neben der Forschung und Lehre veranstaltet das base.camp zusammen mit anderen Kreativlaboren der Hochschulen Hamburgs Workshops, Meetups, Vortragsreihen und abendliche Events.

base.camp wird von einem Leitungsgremium mit Vorsitzendem Prof. Mathias Fischer, Stellvertreterin Prof. Eva Bittner, Prof. Chris Biemann, Prof. Judith Simon, sowie Vertretern der Fachschaften geleitet. Die organisatorische Leitung übernimmt Eugen Ruppert.